Diagnostik bei Allergien

Bei Verdacht auf Allergien wird zunächst versucht, durch die Anamnese auf das zeitliche oder örtliche Auftreten von Symptomen Rückschlüsse auf die Auslöser zu ziehen.

Treten Symptome wie Niesen, Naselaufen oder Augenjucken z. B. im Frühjahr oder Sommer auf? Kommt es zu vermehrter Luftnot in Kontakt zu Tieren? Durch verschiedene Allergie-Testungen wird dann versucht, mögliche auslösende Faktoren genauer zu differenzieren.

Dabei kommen sehr viele verschiedene Auslöser in Frage. Unter anderem sind hier zu nennen: verschiedene Pollen z. B. von Frühblühern wie Birke, Erle oder Pollen von Gräsern und Roggen. Daneben aber auch Schimmelpilzsporen oder der Kot von Hausstaubmilben.

Schwieriger ist die Eingrenzung von auslösenden Allergenen bei Nahrungsmittelallergien oder –unverträglichkeiten. Häufig angewandte Allergie-Teste sind der sogenannte Prick- und Intracutan-Test sowie die Bestimmung des spezifischen IgE im Blut. Ergänzt werden kann die Diagnostik dann noch um Provokationsteste.

Grundsätzlich kann die Diagnose einer Allergie auf einen bestimmten Stoff nur nach Zusammenschau von Anamnese und der Untersuchungsbefunde sichergestellt werden.